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Bauchdeckenstraffung

Fakten auf einen Blick

Geeignet für:
Männer und Frauen

OP-Dauer:
zwei bis drei Stunden

Narkose:
Vollnarkose

Klinikaufenthalt:
zwei bis drei Tage

Nachbehandlung:
Die Fäden werden zwischen dem 10. und 14. Tag nach der Operation entfernt. Im Anschluss muss sechs Wochen lang ein Kompressionsmieder getragen werden. Keine sportlichen Aktivitäten sowie schweres Heben in den ersten sechs Wochen.

Erholungszeit:
Arbeitsunfähigkeit für zwei Wochen

Der Bauch ist für viele Menschen eine Problemzone. Die meisten Frauen — aber auch immer mehr Männer — sind mit ihrem Bauch unzufrieden: zu dick, zu unförmig, nicht straff genug.

Probleme treten oft nach starkem Gewichtsverlust oder bei Frauen auch nach Schwangerschaften auf: Die Haut hat ihre Elastizität verloren und bildet sich nicht mehr zurück.

Nicht immer reichen Bewegung und Sport aus, den so genannten „Fettschürzen“ Einhalt zu gebieten.

Bei einer Bauchdeckenstraffung, einer operativen Haut- und Fettentfernung, treten Narben auf. Diese werden jedoch bogenförmig von Hüfte zu Hüfte gelegt und lassen sich später unter einer Bikini- oder Badehose gut verstecken. Dafür können aber auch größere Fettareale und Hautfalten beseitigt werden, die anders nicht zu korrigieren wären.


Bauchdeckenstraffung Nürnberg
Bauchdeckenstraffung Nürnberg: Schnittführung

Häufige Fragen zur Bauchdeckenstraffung

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung zu empfehlen?

Überdehnte und überschüssige Haut kann eine Folge von Schwangerschaften, starker Gewichtsabnahme oder einer genetisch bedingten Bindegewebsschwäche sein. Obwohl die Haut grundsätzlich sehr flexibel und elastisch ist, lässt sie sich in diesen Fällen nicht mehr zurückbilden.

Anders als bei einer Fettabsaugung werden bei einer Bauchdeckenstraffung deshalb nicht überschüssige Fettdepots entfernt, sondern überdehnte und überschüssige Hautareale beseitigt. Eine Bauchdeckenstraffung ist dann zu empfehlen, wenn die Betroffenen unter den ästhetischen Beeinträchtigungen leiden und/oder es zu Entzündungen kommt, weil die aufeinanderliegenden Bauchfalten aneinander reiben.

Wichtige Voraussetzung für die Operation ist dabei ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Anhand einer Bauchdeckenstraffung kann sowohl das ästhetische Gesamtbild als auch die Entzündungsproblematik verbessert werden.

Wie lange dauert die Operation zur Bauchdeckenstraffung?

Je nach Umfang der Bauchdeckenstraffung dauert der Eingriff etwa 2 bis 3 Stunden und findet unter Vollnarkose statt, sodass Sie nichts davon mitbekommen und erst nach überstandener OP wieder aufwachen.

Welche Operationstechnik kommt bei der Bauchdeckenstraffung zum Einsatz?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Techniken, die bei einer Bauchdeckenstraffung zum Einsatz kommen können. Welche Technik dabei den größten Erfolg verspricht, hängt immer mit der individuellen Ausgangslage zusammen.
Handelt es sich um erschlaffte Bauchhaut und/oder erschlafftes Bindegewebe?
Sind Schwangerschaftsstreifen oder ist eine Fettschürze vorhanden?
Ist eventuell auch eine Straffung der Bauchmuskeln nötig?
Ist eine Versetzung des Bauchnabels notwendig?


Diese Fragen müssen geklärt werden, um den Behandlungsumfang zu ermitteln und die geeignete Operationsmethode zu bestimmen. Im gemeinsamen Gespräch zeigen wir Ihnen den Weg zu Ihrer Zielvorstellung auf und erörtern mögliche Problemstellungen.

Muss ich nach der Bauchdeckenstraffung mit auffälligen Narben rechnen?

Da bei einer Bauchdeckenstraffung überschüssige Haut- und Bindegewebsanteile entfernt werden, lassen sich Hautschnitte und somit Narben nicht völlig vermeiden. Unser Hauptaugenmerk liegt daher auf einer möglichst günstigen Platzierung der Schnitte, damit die Narben nach der Abheilung im Verborgenen liegen.

Wir planen die Schnitte im Vorfeld der Operation sehr genau und legen die Schnittführung individuell und gemeinsam mit Ihnen fest. Bei einer Frau setzen wir die Schnitte beispielsweise meist in der Bikinizone an, sodass die resultierenden Narben trotz knapper Badebekleidung verborgen bleiben.

Kann es nach der Operation zu Schmerzen kommen?

Nach der Bauchdeckenstraffung sind in den ersten Tagen Spannungsgefühle und leichte Wundschmerzen zu erwarten, die jedoch gut mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandelt werden können. Schwellungen und Blutergüsse treten häufig nach dem Eingriff auf, bilden sich innerhalb von wenigen Tagen aber von selbst wieder zurück.

Wie lange muss ich in der Klinik bleiben?

Nach einer Bauchdeckenstraffung müssen Sie je nach Umfang der Behandlung mit einem Klinikaufenthalt von ca. zwei Tagen rechnen.

Während dieser Zeit saugen Drainagen Blut und Wundflüssigkeit ab. Zudem verabreichen wir ein Mittel zur Thrombose-Prophylaxe sowie Antibiotika zur besseren und schnelleren Wundheilung.

Sichtbare Fäden an der Hautoberfläche entfernen wir nach etwa 14 Tagen. Tiefere Nähte lösen sich von selbst auf.

Mit welchen Einschränkungen muss in der ersten Zeit nach der OP rechnen?

EWir empfehlen generell, die Arbeit in den ersten beiden Wochen nach der Operation ruhen zu lassen. Auf körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten Sie für etwa drei Wochen verzichten.

Für mindestens sechs bis acht Wochen muss Tag und Nacht eine Bauchbandage (Kompressionsmieder) getragen werden.

Mit Sport können Sie nach etwa 6 Wochen wieder langsam beginnen. Sie sollten jedoch nicht übertreiben und sich erst langsam an Ihre bisherigen Leistungen annähren.

Falls im Rahmen der Bauchdeckenstraffung auch eine Straffung der Bauchmuskeln erfolgt ist, sollten Sie mit sportlichen Aktivitäten etwa sechs bis acht Wochen nach der OP warten, keine Situps für 6 Monate.

Welche Risiken gehen mit einer Bauchdeckenstraffung einher?

Wie bei jeder anderen Operation sind Wundheilungsstörungen nicht auszuschließen, die insbesondere bei Rauchern verstärkt auftreten. In diesen Fällen kann eine breitere Narbe die Folge sein. Auch aus diesem Grund empfehlen wir, das Rauchen möglichst schon einige Tage vor dem Eingriff einzustellen und auch in den ersten Wochen nach der Bauchdeckenstraffung darauf zu verzichten.

Eine weitere mögliche Komplikation sind Gefühlsstörungen im Bereich der Narben, die sich jedoch meist nach einigen Wochen von selbst wieder zurückbilden. In manchen Fällen kann das Taubheitsgefühl aber auch dauerhaft bestehen bleiben.

Auch Asymmetrien, Gewebeüberschüsse oder auch Unregelmäßigkeiten sind eventuelle Folgen, die bei diesem größeren Eingriff nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

Ernste Komplikationen sind glücklicherweise sehr selten. Dazu gehören größere Blutungen während der Operation, die im Extremfall eine Bluttransfusion nötig machen. Infektionen und Entzündungen des Unterhautgewebes sowie Durchblutungsstörungen der verlagerten Haut sind weitere ernstzunehmende, jedoch selten vorkommende Nebenwirkungen des Eingriffs.

Bauchdeckenstraffung Nürnberg / Schwabach

Haben Sie Interesse an der Behandlung oder weitere Fragen? Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht (zum Kontaktformular) oder rufen Sie uns direkt an +49 (0) 91 22/1 88 19-0. Ihr Dr. Stephan Pfefferkorn, Plastischer Chirurg Nürnberg / Schwabach.

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